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17 July 2011

Ask the cat!

Entgegen meiner Gewohnheiten und trotz des Umstandes, dass ich in den nächsten vier Wochenenden nicht mehr die Gelegenheit haben werde, dort vorbeizuschauen, verzichtete ich diesen Sonntag auf Marché du Midi und auf die tollen crêpes. Stattdessen entschied ich mich für St. Gilles - die Nachbargemeinde Ixelles'.

Schon mal besuchte ich da, wie Christoph auf Besuch war, das Haus Horta und diesmal war wieder ein Haus aus der Jahrhundertwende an der Reihe: Haus Hannon. Mit wechselnden, vor allem übersichtlichen, Photoausstellungen, weil der ursprüngliche Herr des Hauses  ebenso eine Schwäche (wie auch Talent) für diese Kunst hatte, ist dieses Jugendstiljuwel eine wahre Entdeckung.

Liegt übrigens in Gehweite sowohl zu Bar du Matin als auch zum berühmt berüchtigten Moeder Lambic - beide Lokale, die ich ebenfalls zum ersten Mal besucht habe. War schliesslich auf ein bisschen einer Entdeckungstour für den nächsten Besuch von Christoph. Zwischen diesen zwei Bars liegt ganz nebenbei auch  ein Gefängniskomplex und ein beeindruckendes Amtshaus - ein Magistrat grösser als jedes Rathaus. Diese haben aber nichts mit meinen Plänen zu tun.

13 March 2011

the lonesome cowboy

Kennt ihr die Schlümpfe? Und den Lucky Luke? Tintin? Sicherlich. Ich auch. Zwar unter anderen Namen, wie Şirinler oder Red Kit, aber ich habe ihren Abenteuern als Kind und auch in späteren Jahren sehr genau gefolgt. Die ersten im Fernsehen, Red Kit und Tintin gedruckt, in Faszikeln, die mein Vater wöchentlich nach Hause zu tragen pflegte - und das nicht nur für uns.

Gut, wir kennen sie alle also, und ja, der Punkt ist, sie sind alle belgische Erfindungen. Tintin, schön und gut, aber zu erfahren, dass Lucky Luke nicht von einem Amerikaner stammt... Morris klingt ja nicht gerade belgisch! Das alles und viel mehr lernte ich heute beim lange vorgenommenen und endlich vollbrachten Durchgang durch Centre Belge de la Bande Dessinée.

Ganz nebenbei ist dieses Zentrum in einem weiteren "Horta-Haus" untergebracht, wo ursprünglich Textilgroßhandel stattgefunden haben soll - wie immer ein wunderbares Jugendstilexemplar. In der dazugehörigen Brasserie habe ich mir dann ein De Koninck genehmigt, leicht aber nicht blonde sondern ambrée - sehr sehr angenehm im Abgang.