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16 April 2011

parc de bruxelles

Heute, nach einer Kaffe-&Schokolade-Einheit mit Frank beim Frederic Blondeel - wirklich tolle Schokoladen, und eigentlich sollte man angeblich wegen der heißen Schoko hingehen - das muss ich in einer kälteren Jahreszeit mal nachholen, war am Nachmittag wieder eine Laufeinheit am Programm. Diesmal wollte ich mich nicht auf den Straßen verirren, also machte ich mich auf den Weg zum Park. Mein italienischer Nachbar meinte letzte Woche, es sind 12 Minuten im "powerwalk" bis dahin, bei mir dauerte es 13 Minuten im Laufschritt, aber immerhin... Wie ich einmal dort war, bräuchte ich dann nur mehr noch einmal so viel für die Umrundung des gesamten Parkes.  So klein ist er nämlich...

Nichtsdestotrotz hat er Raum für allerlei "geheime" Symbole drinnen, wie es sich wieder mal bei der Lektüre meines tollen Reiseführers herausstellt. Angeblich soll in der perfekten Symmetrie dieses Parks, samt seinem Brunnen, die Symbole der Freimaurer angedeutet sein - vom Kompass, über Hammer bis zur Kelle. Und es soll mit einer Zeichnung auf einem der Statuen im Park bestätigt sein, dass das Ganze nicht aus dem Finger gesaugt wäre...

Die Freimaurer, auf Türkisch klingt der Name noch geheimnisvoller (masonlar), und alles was damit zu tun hat, habe ich nie wirklich verstanden, und dieses "Geheimnis" hinter der Gartengestaltung dieses Parks macht es mir nicht einfacher... Na ja.

15 April 2011

schwimmen

Il faut que ça bouge, haben wir gesagt und wir halten uns auch dran. Heute war das schon längst gewünschte Schwimmbad dran.

Ich hatte schon in meinem insolite et secret -Reiseführer darüber gelesen, nur hatte ich immer wieder eine faule Ausrede um nicht hinzugehen: wie soll ich da nach der Arbeit mit all meinem Hab- und Gut? In der Früh? Das geht sich doch nie aus, dass ich es dann rechtzeitig ins Büro schaffe... Samstags? Da ist es dann sicher trop de monde! Oh là là!

Siehe da, nicht einmal an einem Freitag Abend, kurz vor Badeschluß war es überfüllt, der Becken. So genoss ich meine Längen und meine Arme und Beine die Bewegungen, die sie lange schon vermisst hatten.

Und der Ausblick, der ist was für die Augen. Zu Fuss von mir zu Hause nicht einmal 10 Minuten entfernt, habe ich keine Ausrede, zu welcher Tageszeit auch immer, nicht hinzugehen und meinem Körper diesen Genuss vorzuenthalten. Ça suffit!



 

15 March 2011

insolite et secret

Unter dem Titel verspricht dieser Reiseführer, den mir eine Kollegin empfohlen hat, den ich dann zufällig in Librairie de France gefunden habe, die ungewöhnlichen und versteckten Ecken von der Stadt. So darf ich dann in den Mittagspausen, vor allem jetzt, wo die Sonne so strahlt, mit kleinen Spaziergängen ein Stundenhotel in der Nähe vom Parliament entdecken (nur von außen, ausnahmsweise), oder aber ein Atelier von einem 104 Jahre alten Maler inmitten der Neubauten der europäischen Bürokratie besichtigen.

Und wie ich heute beschloss, wieder mal zu Fuss nach Hause zu gehen, durch die Innen-Innenstadt, da durfte ich auf die wirklich schwer nicht zu übersehenden plaque aufmerksam werden, die darauf hinweist, dass an der Stelle die Werkstatt derjenigen Frau stand, die die ersten belgischen Fahnen im Jahre 1830 in August abgefertigt haben soll. Die Originalität der Sache besteht für mich darin, dass es tatsächlich wirklich in kaum einem Reiseführer steht und ich habe einige davon!